Pädagogische Begleitung und Bildung

Das pädagogische Team des ICE, seine europäischen Partner sowie ehemalige Freiwillige bereiten die Freiwilligen auf den Dienst vor und begleiten sie während des Dienstes. Letzteres geschieht sowohl durch deutschsprachige Mitarbeiter/innen als auch durch Mitarbeiter/innen und Mentoren vor Ort. Zusätzlich steht eine Freiwilligenbeauftragte den Freiwilligen als Vertrauensperson zur Verfügung.

Einführungsseminare und Reflexionen vor Ort, sowie ein rd. 10-tägiges Zwischenseminar nach der Hälfte des Diensts schaffen die Möglichkeit, gewonnene Eindrücke zu ordnen und Erfahrungen auszutauschen. Seminare und weitere Exkursionen erweitern das Bewusstsein und das Wissen über Europa und die heutigen und zukünftigen Herausforderungen einer globalisierten Welt.

Eine Schlussauswertung am Ende des Dienstes fasst die Erfahrungen und Ergebnisse des Jahres zusammen. Sozialer Dienst, kulturelle Erfahrungen und persönliche Weiterentwicklung werden reflektiert, Ideen für weiteres gesellschaftliches Engagement ausgetauscht.

Zusammenfassung Dienstverlauf (abhängig vom Dienstland):

  • Bewerbung
  • Orientierungsseminar mit Stellengespräch und Auswahl der Freiwilligen (3-4 Tage)
  • Soziokulturelle Einführung mit Sprachkurs und Sozialpraktika (3-4 Wochen)
  • Einführung in den Dienst (Leitlinien, europäische Geschichte und Gegenwart, Einführung in sozial-praktische Tätigkeiten, interkulturelles Lernen)
  • Reflexion vor Ort (nach ca. 3 Monaten) und Zwischenreflexion (nach ca. 6 Monaten)
  • Schlussreflexion

Einführung in den Dienst, Reflexion vor Ort, Zwischenreflexion und Schlussreflexion sind Bestandteil der obligatorischen bzw. gesetzlich vorgeschriebenen 25 Bildungstage.

Diese beinhalten folgende Themen:

  • Menschenrechte und Menschenwürde
  • Soziale Integration und zivilgesellschaftliches Handeln
    über Grenzen hinweg
  • Christlich-solidarische Werte des Handelns
  • Stereotype und Abbau von Vorurteilen
  • Interkulturelles Lernen
  • Deutsche Geschichte (Teilung Deutschlands,
    Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus)
  • Minderheiten in Europa
  • Kompetenzen der Kommunikation
  • Migration und Flucht
  • Selbstreflexion auf Grundlage der persönlichen Biografie
  • Kultureller Austausch
  • Fachspezifische Einführung in die Arbeit mit Kindern und
    Jugendlichen/ Senioren/ Menschen mit besonderen Bedürfnissen

 Freiwillige im Europäischen Freiwilligendienst der EU erhalten durch eigens dafür beauftragte Bildungseinrichtungen gesonderte Begleitseminare in den Dienstländern.

Ehemalige Freiwillige (Alumni) gestalten eine Vielzahl der Seminare und Treffen mit und geben ihre Erfahrungen weiter.

„Brücken der Menschlichkeit“ verbindet West- und Osteuropa. ICE-Freiwillige entdecken dabei gemeinsam europäische Geschichte und Gegenwart.


Impressum