Die Entstehung des ICE

Die Vorgeschichte des ICE reicht bis in das Jahr 1951 zurück:

Jugendliche aus 13 Nationen richteten vergessene Soldatenfriedhöfe unter dem Motto "Versöhnung über den Gräbern / réconciliation sur les tombeaux" her.

Initiator war der junge Jesuitenpater Theobald Rieth SJ (1926-2014), während des II. Weltkrieges selbst Soldat und in russischer Gefangenschaft. Seine Erfahrungen und sein Engagement führten fast 40 Jahre später zu dem Freiwilligenprojekt "Brücken bauen in Europa – Freiwillig Teilen und Dienen". (schwarz-weiß Foto Soldatenfriedhof auf Webseite)

Ein weiteres Lernfeld für junge Menschen war unter P. Rieth 1959/60 der Aufbau eines Ausbildungszentrums für "Entwicklungshelfer" für Misereor, dem katholischen Hilfswerk für Entwicklungsländer.

Gründung, Struktur und Entwicklung des Vereins

1965 Der Rechtsvorgänger des ICE wird gegründet.

1988 In der Arbeitsstelle der Jesuiten im Bistum Aachen entsteht das Projekt "Freiwillige Soziale Dienste Europa / FSDE".

1991 Nach der politischen Wende in Europa wird für den Verein der Name "Initiative Christen für Europa e.V. / ICE" gewählt. "Brückenschlag zwischen West und Ost - in Deutschland und Europa" wird wichtigste Aufgabe des ICE.

1999 Der ICE konstituiert sich als "Europäische Arbeitsgemeinschaft für Freiwilligendienste und soziale Projekte" zusammen mit Einrichtungen aus west-, mittel- und osteuropäischen Ländern.

2001 Das Projekt FSDE wird in "Brücken bauen in Europa - Freiwillig Teilen und Dienen" umbenannt. Europäische Verbindungen katholischer und evangelischer Gemeinschaften tragen zu den vielfältigen Kontakten zu Sozial- und Jugendzentren in West- und Osteuropa wesentlich bei.

2010 Der Verein umfasst rd. 60 persönliche und institutionelle Mitglieder aus West- und Osteuropa. Sie gestalten grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Solidarität mit. Die internationalen Freiwilligendienste des ICE e.V. nennen sich nun "Brücken der Menschlichkeit".

2016 Über 6.000 junge Erwachsene haben bisher an 3-4-tägigen europäischen Orientierungsseminaren teilgenommen. In den letzten Jahren leisten jährlich ca. 130 junge Menschen aus ganz Europa und darüber hinaus ihr Freiwilligenjahr.



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